Herzlich Willkommen bei der Stützpunktfeuerwehr Artern 

Die Feuerwehr Artern ist eine Freiwillige Feuerwehr und befindet sich in Thüringen. Wir sind eine Stützpunktfeuerwehr im Kyffhäuserkreis und neben den Brandschutz der Stadt Artern mit ca. 6000 Einwohnern, auch für die Ortschaften der Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum für den überörtlichen Brandschutz verantwortlich.

Auf den nächsten Seiten möchten wir Sie über unsere Aufgaben, Aktivitäten und Einsätze informieren. Unser Gerätehaus wurde 2002 erneuert und umgebaut sowie 8 Stellplätze neu gebaut.


 




 Ökotag 2018

Am Samstag, den 22.09.2018 trafen sich, anlässlich des 25. Ökotages der Jugendfeuerwehren des Kyffhäuserkreises, insgesamt 160 junge Kameradinnen und Kameraden im Alter von 6-16 Jahren im Arterner Soleschwimmbad.

Bereits vor 2 Jahren hatte sich die Feuerwehr Artern um die Ausrichtung des Öko-Tages beworben, musste aber 2017 der Feuerwehr Schönewerda den Vorrang gewähren. Organisiert wurde der unvergessliche Tag durch die Wehrführung der Feuerwehr Artern. Fünf Stationen waren im Stadtgebiet von Artern durch die Wehrführung und Jugendwarte vorbereitet. Diese befanden sich im Soleschwimmbad, dem Salinepark, der Ankerallee, auf dem Königsstuhl und im feuerwehrtechnischen Zentrum.
Morgens um 8:00 Uhr trafen sich zunächst alle 14 teilnehmenden Jugendfeuerwehren im Soleschwimmbad, wo sich auch die erste Station der Verkehrswacht unter der Leitung von Sven Kratz befand. Hier wurde über das Thema Alkohol und Drogen sowie deren zerstörende Wirkung auf den menschlichen Körper informiert.
Im Anschluss wartete im Salinepark auf die TeilnehmerInnen die Hundestaffel aus dem Saalekreis mit drei Hunden für eine Vorführung einer Personensuche an Land und auf dem Wasser. Darüber hinaus berichteten die Hundeführer-/innen über ihre Arbeit und das Zusammenleben mit den Personensuchhunden. Die Jugendlichen erfuhren, dass die Hundeführer neben ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit, die Hunde selbst zuhause ehrenamtlich zu Suchhunden der Hundestaffel ausbilden. Interessiert verfolgten die jungen Leute auch, wie man mit den Hunden eigentlich richtig umgeht. Ein Hund kann sich genauso erschrecken, wie ein Mensch. Deshalb sollte man sich dem Tier nur von vorne annähern, um es z.B. zu streicheln.  An der Station in der Ankerallee hatten die Saliner Roland Römer mit Unterstützung von Martin Unverricht ein Schausieden für die Teilnehmerinnen vorbereitet und Informierten über die Geschichte der Arterner Sole.
Im feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) konnte man sich, unter Aufsicht von Karl-Heinz Sattler und Jörg Olschewski, auf der Übungsstrecke für Atemschutzgeräteträger testen sowie auf der Endlos-Leiter, dem Laufband und dem Fahrrad-Ergometer. Diese Übungen gehören zur jährlich zu absolvierenden Ausbildung für Atemschutzgeräteträger und konnten hier zunächst ohne Atemschutz probiert werden. Im Schulungsraum des FTZ berichtete Sven Stolze währenddessen über den Umgang mit schweren Atemschutz und welche Vorschriften, ärztlichen Untersuchungen, sowie welche Themen beim Atemschutzlehrgang zu erwarten sind.
Die letzte Station befand sich auf dem Königsstuhl. Jäger Dirk Amme und Jungjäger Marc Wozilka vom Bundesforst warteten mit kleinen Rätseln auf die Teilnehmer des Ökotages. Sie hatten einige Vitrinen mit Baum- und Getreidearten aufgestellt, die mit kleinen Holzschildern beschrieben werden mussten. Auf einem großen Tisch standen ausgestopfte Tiere vom kleinen Mink, über Waschbären, ein Wildschwein bis zum Feldhasen. Anhand der Präparate berichteten die beiden Jäger über die Lebensweise der Tiere in der Natur. Im Anschluss lösten beide die Rätsel auf, was sich für Baum-/Getreidearten sich in den kleinen Schaukästen befanden.

Zum Abschluss ging es für alle zurück ins Soleschwimmbad, wo der Betreuungszug des Katastrophenschutzes mit der Feldküche stand. Das Team versorgte bereits den ganzen Tag  die jungen Kameraden an allen Stationen mit Tee und kochte zum Mittag für jeden Teilnehmer eine Portion Nudeln und Tomatensoße. Gegen 14 Uhr fand der Ökotag nach einer Auswertung sein Ende und alle Jugendwehren traten die Heimreise an.

Ein großes Dankeschön gilt allen, die unseren Öko-Tag in Artern so unvergesslich machten.

- Feuerwehr Artern -



 


 



 

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